Frankenhausen im Odenwald
0171-45 27 467

ANGSTBEWÄLTIGUNG


MIT DEN SAGENHAFTEN ISLANDPFERDEN

ALS SPARRINGSPARTNER IM ODENWALD

Wir arbeiten rein vom Boden aus – mit den Pferden auf Augenhöhe. Es sind keine Reit- oder Pferdekenntnisse erforderlich.

Eines vorab: Wir – Astrid Schramm und Sylvia Pietzko – sind pferdeerfahrene Coaches, keine Psychotherapeuten. Haben Sie eine traumatische Erfahrung mit einem oder mehreren Pferden hinter sich und möchten diese bearbeiten, dann sind Sie bei uns nicht an der richtigen Adresse. Unser Angebot zur Angstbewältigung ist für Menschen gedacht und geeignet, die aus eigenem Antrieb ihre Angst vor diesen Tieren überwinden wollen, ohne dass ein Trauma oder eine Phobie vorliegt.

Angst ist immer eine subjektive Sicht auf Erleben oder Wahrnehmung. Dinge, die der Eine als völlig normal erachtet, empfindet ein Anderer überaus beängstigend.

Wir machen Ihnen ein liebevolles Angebot, sich einigen Ängsten zu stellen. Sich die Angst anzusehen, macht sie gestaltbar. Wir unterstützen Sie dabei, hinzusehen. Es muss hier nicht ausschließlich um Angst vor Pferden gehen, auch zum Beispiel die Angst, im beruflichen Alltag Grenzen zu setzen und nein zu sagen, ist mit unserer Methode bearbeitbar. Es gibt viele Aspekte der Angst und Unsicherheit, die wir hier im geschützten Rahmen neu erfahren und neue Gestaltungsmöglichkeiten ausprobieren können.

Sie gewinnen eine unglaubliche neue Stärke im Umgang mit Unsicherheit und Angst und haben erprobte Handlungsoptionen für Beruf und Privatleben.

Fallbeispiele:

Melanie (Name geändert) verspürte seit ihrer Kindheit ein grundloses Unwohlsein bis hin zu Furcht, sobald ein Pferd in ihrer Nähe war. Als Melanies Tochter elf Jahre alt war, wollte diese gerne mit dem Reiten anfangen. Melanie erkannte für sich, dass sie ihrer Tochter diesen Traum nicht durch ihre eigenen Befürchtungen kaputt machen sollte und erlaubte ihr, Reitstunden zu nehmen. Da war sie, die Konfrontation mit der Angst, denn das Kind lediglich am Eingang des Reiterhofes abzuladen und wieder einzusammeln – unmöglich! Melanie wandte sich an uns und löste innerhalb von vier Stunden ihre Angst in Wohlgefallen auf. Anschließend war sie nach und nach in der Lage, die Schulpferde, auf denen ihre Tochter Reiten lernte, nicht nur zu streicheln, sondern auch festzuhalten, zu führen oder beim putzen zu helfen.

Barbara (Name geändert) hatte als Lehrerin im Kollegenkreis immer Angst, Nein zu sagen und sich abzugrenzen. Alle ungeliebten und aufwändigen Arbeiten gingen immer an sie. Sie fühlte sich zunehmend ausgelaugt und ausgenutzt. Mit ihrem Trainer, der kleinen Stute Krafla an der Seite, erlebte sie die Situation wie im Kollegenkreis, das Pferd stand auf Tuchfühlung an ihrer Seite. Das war sichtlich unangenehm, obwohl das Pferd Respekt gegenüber Barbara hatte und nicht gefährlich war. Sie konnte sich keinen Raum schaffen. Im Coaching ergab sich, dass das auch in ihrer Ehe nicht anders war … Wir probierten eine neue Haltung und neue Handlungsmöglichkeiten – in einem Rahmen, in dem man vor negativen Rückkoppelungen sicher sein konnte. Hier konnten die KollegInnen keine unangenehmen Rückmeldungen geben. Wie gut es tat, sich Raum zu verschaffen – und Krafla fand das einfach nur „normal“ und war weiterhin kooperativ und wohlwollend. Dieses wunderbare Gefühl nahm Barbara mit in die nächste Teamsitzung! Und siehe da: mit ihrer neu gewonnen Kraft und Klarheit, funktionierte das wie mit Krafla. Es gab keine negativen Rückmeldungen – ganz im Gegenteil – viele gute Rückmeldungen, über die neu gewonnene Stärke und ihre feine Art sich abzugrenzen.

Bernd (Name geändert) hatte als Großstadtkind noch nie in seinem Leben Kontakt zu Pferden. Auf Fotografien oder in Filmen war er jedoch stets von ihrer Anmut fasziniert, von ihrem Wesen berührt. Dennoch, da war eine große Grund-Unsicherheit, sich dem Wesen Pferd zu nähern. Geschichten aus dem Bekanntenkreis von beißenden und schlagenden Pferden, von Unfällen beim Reiten oder im Umgang mit den Tieren kamen ihm im Laufe der Jahre zu Ohren und führten dazu, dass er den Glaubenssatz „Pferde sind gefährlich!“ in sich aufbaute. Besser, sich gar nicht erst damit zu beschäftigen, die innere Sehnsucht, in Kontakt zu kommen, wegzudrücken. Ist doch eh Weiberkram! Mit 30 Jahren beschloss er, dass es nicht sein könne, dass er in seinem ganzen bisherigen Leben lediglich im geschlossenen Auto an Pferden bzw. Pferdekoppeln vorbeigefahren war, und meldete sich an für eine erste Begegnung. Nach nur 60 Minuten wusste Bernd, dass Pferde fortan eine wichtige Rolle in seinem Leben spielen sollten.

Terminvereinbarung

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Vorgehen

Im Normalfall empfehlen wir folgendes Vorgehen:
1-2 Stunden Coachinggespräch ohne Pferd. Hier geht es um das Auflösen mentaler Blockaden und hinderlicher Glaubenssätze, um die theoretische Auseinandersetzung mit der Angst.
1-2 Stunden Begegnung mit dem Pferd inkl. Anschlussreflexion. Sie suchen sich in Ruhe das Tier aus unserer Herde aus, das Ihnen am sympathischsten ist und mit dem Sie arbeiten wollen. Wir gehen mit Ihnen in kleinen Schritten individuell voran – für manche Menschen ist das Coaching ein Erfolg, wenn sie entspannt neben dem Pferd stehen und zulassen können, dass es an einem schnuppert. Für andere endet das Coaching damit, das Pferd selbst zu führen und es am ganzen Körper zu berühren. Hier gibt es weder ein Muss noch eine Einteilung in Falsch und Richtig: Sie allein entscheiden, wann das Ziel – die Angst vor dem Pferd besiegt zu haben! – erreicht ist.

Kleidung

Tragen Sie zum pferdegestützten Coaching bequeme, dem Wetter angepasste Kleidung und feste Schuhe.