Frankenhausen im Odenwald
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DAS ISLANDPFERD


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Es sind keine Reit- oder Pferdekenntnisse erforderlich. Die Pferde werden von Ihnen nicht geritten!

Wikinger besiedelten im 9. Jahrhundert wahrscheinlich als erste Menschen die Insel Island. Sie brachten auch die ersten Pferde dorthin. Es waren Germanen- und Keltenponys, welche die Wikinger vermutlich bei ihren Raubzügen auf den Britischen Inseln erbeutet hatten. Im Jahr 930 beschloss das isländische Parlament, der Althing (so heißt er heute noch), ein Einfuhrverbot für Pferde, damit die auf dem Kontinent grassierenden Pferdekrankheiten nicht eingeschleppt werden konnten. Dieses Gesetz gilt heute noch. Selbst einheimische Pferde, die die Insel verlassen haben, dürfen nicht mehr zurückgebracht werden.

So konnte sich in einmaliger Weise eine robuste Pferderasse entwicklen und unverfälscht erhalten; es ist die älteste bekannte Reinzucht von Pferden auf der Welt. Heute findet man auf Island etwa 50.000 dieser zähen, genügsamen, freundlichen Tiere.

Obwohl sie nur etwa 140 cm Widerristhöhe haben (das ist die Stelle, an der der Hals in den Rücken übergeht und der Sattel aufgelegt wird; hier wird die Pferdehöhe gemessen, auch Stockmaß genannt), werden sie unter Kennern nicht als Pony, sondern als Pferd bezeichnet. Denn die Tiere, die in fast allen Fellfarben vorkommen, haben einen massiven Hals, stämmige Beine, feste Gelenke und harte kleine Hufe – einen besonders stabilen Knochen- und Körperbau, weshalb sie – wie ein Großpferd – auch von erwachsenen Menschen, ja sogar von schweren Männern geritten werden können. Im Unterschied zu anderen Ponys und Pferden darf der Isländer erst mit 4-5 Jahren eingeritten werden: vorher ist er nicht ausgewachsen. Typisches Kennzeichen für das Islandpferd sind eine volle, buschige Mähne und Schweif sowie die etwas steiler abfallende Kruppe (das hintere Ende des Rückens) mit entsprechend tiefem Schweifansatz.

Als weitere Besonderheit verfügt der Isländer nicht nur über Schritt, Trab und Galopp, sondern auch noch über einen vierten und meist fünften Gang: den Tölt und den Pass.